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DVB-T
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DVB-T

DVB-T (Digital Video Broadcasting Terrestrial) ist eine neue, terrestrische Verbreitungsmethode von Fernseh- und Radiosendern. Während diese Technik in Deutschland angesichts des Ausbaus noch in den Kinderschuhen steckt, wird DVB-T in Asien, Afrika sowie in Australien als Hauptmethode zum Empfang von Fernseh- und Radiosendern genutzt. Während hier zulande via DVB-T derzeit nicht mehr als 18 Sender ausgestrahlt werden, sind es in Australien beispielsweise 60 Fernseh- sowie 30 Radiostationen. Der Vorteil von DVB-T zu einem normalen terrestrischem Empfang liegt vor allem in der Bild- und Tonqualität. DVB-T überträgt die Signale Digital, dass heißt bei einer optimalen aufgestellten Antenne (zum Beispiel auf dem Hausdach) nahezu ohne Bild- oder Tonqualitätsverluste. Da die Ansprüche an DVB-T in Deutschland nicht nur mit Zunahme der empfangbaren Sender steigen werden, arbeiten derzeit verschiedene Unternehmen an die Weiterentwicklung von DVB-T, nämlich DVB-T 2. Der Ausbau von DVB-T in Deutschland startete am 4. August 2003 um 8.00 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt startete die erste DVB-T Testphase in Berlin, die vor allem die privaten Fernsehsender dazu bewegen sollte, deren Sender auch terrestrisch auszustrahlen, diese Möglichkeit nutzen jedoch bisher nur wenig Sender. Die Sender tragen die Kosten für die Umstellung der Verbreitungsmöglichkeit alleine. Kritiker waren von Anfang an gegen die Einführung von DVB-T, da sich vor allem private Sender nicht in Kosten stürzen, die nicht gedeckt werden. Nur noch wenige Haushalte in Deutschland haben eine Antenne und können in den Genuss von DVB-T kommen, hieß es von den privaten Sendern wie RTL und Co.